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Ein herzliches Willkommen auf der Seite des Pflege- und Adoptivfamilien Unabhängiger Landesverbandes -PAUL Niedersachsen e.V.!

Wenn Sie Pflege- oder Adoptiveltern sind oder überlegen, ein Pflegekind aufzunehmen oder ein Kind zu adoptieren, finden Sie bei uns kompetente Ansprechpartner, die über langjährige Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der rein praktischen Aufgabe als Pflege- und Adoptivelternschaft verfügen. Wir sind Pflege- und  Adoptiveltern und verstehen ihre Freude an den Ihnen anvertrauten Kindern und können zugleich auch ihre Sorgen, Fragen und Wünsche nachvollziehen.

Wir stellen das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt unserer Bemühungen und möchten für die Bedürfnisse der Kinder sensibilisieren und Eltern in ihrer Erziehungs- und Betreuungsaufgabe hilfreich unterstützen.

Paul Niedersachsen unterstützt ausdrücklich die Forderungen und Stellungnahmen der Holzmindener Kinderschutzkonferenz vom September 2005.

Der Landesverband bietet für seine Mitglieder ganz praktische Hilfe in Form von Beistandstätigkeit in Gesprächen mit Ämtern und Behörden gemäß § 13 (4) SGB X an, veranstaltet Fachtage zu verschiedenen interessanten Themen mit Dozenten und Fachkräften, fördert die Vernetzung von Pflegeeltern und trägt so dazu bei, dass Pflege- und Adoptiveltern in einer starken Gemeinschaft Halt und Rückendeckung erfahren.

Und nun wünschen wir Ihnen ein anregendes Lesen auf unserer Seite.

Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen, um unserem Landesverband beizutreten oder eventuell auftretende Fragen zu erörtern.

Sie erreichen uns Montags-Freitags von 9.00-12.00 Uhr über die telefonische Erreichbarkeit unter 05145-28338 und im dringenden Einzelfall melden wir uns auch außerhalb dieser Kernzeiten bei Ihnen zurück, wenn Sie eine Nachricht auf dem AB hinterlassen. Selbstverständlich können Sie uns auch eine E-Mail senden.

Wir melden uns bei Ihnen.


Paul Niedersachsen e.V. im Gespräch mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 29.10.2019 in Berlin

Am 29.10.2019 war Paul Niedersachsen e.V. zu einem zweistündigen Gespräch ins Bundesministerium nach Berlin eingeladen.

Dieser Einladung folgten die Schriftführerin, Nicole Fiebig und die 1. Vorsitzende, Silke Hagen-Bleuel, nachdem sie vorab gemeinsam mit Marlis Peters vom Vorstand der KIAP Schleswig-Holstein e.V. und beraten durch Axel Symancyk von der Projektgruppe Strukturanalyse Fremdunterbringung die politischen Forderungen zur Pflegekinderhilfe / zum Kinderschutz intensiv überarbeitet bzw. aktualisiert haben.

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Nachruf

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“

                                                          Albert Schweitzer

Wir erinnern in ehrendem Gedenken an

                                Heidrun Stiffel

 die im Alter von 70 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit am 23.Oktober 2019 verstorben ist.

Heidrun hat länger als dreißig Jahre als Pflegemutter gemeinsam mit ihrem Ehemann Werner nicht nur ihren eigenen Kindern Hoffnung, große Liebe und vorbehaltloses Verständnis entgegengebracht, sondern auch zehn Dauerpflegekindern und vielen Bereitschaftspflegekindern eine neue Perspektive mit auf den Lebensweg gegeben.

Heidrun hat sich darüber hinaus mit ihrem Ehemann auch für die Förderung der Vernetzung von Pflegeeltern eingesetzt und über zwanzig Jahre im Landkreis Rotenburg/Wümme eine Pflegeelterngruppe geleitet und mit ihrem großen Wissen bereichert.

Wir danken ihr für ihre warmherzige Verbundenheit zu unserem Landesverband und sind trauernd an der Seite ihrer Familie, die diesen schmerzlichen Verlust ertragen muss.

Heidrun, wir behalten Dich in dankbarer Erinnerung.

Lachendorf, den 25.10.2019


Paul Niedersachsen e.V. im Gespräch mit Philipp Raulfs, MdL

Mitte Oktober 2019 fand auf Wunsch einer Pflegemutter  aus Gifhorn ein  Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten und stellvertretendem Mitglied der Kinderkommission Niedersachsen , Herrn Philipp Raulfs in Gifhorn statt, das dazu genutzt wurde, den engagierten SPD Politiker über die Bedingungen von Pflegekindern und den Pflegefamilien im Landkreis Gifhorn zu informieren. weiterlesen


Pflegekinderhilfe bedarf weiterhin grundlegende Änderungen

Am 5.10.2019 trafen sich Marlis Peters ( Kiap Schleswig-Holstein e.V.) , Axel Symancyk als Berater (Projektgruppe Strukturanalyse Fremdunterbringung) sowie Nicole Fiebig und Silke Hagen-Bleuel (Paul Niedersachsen e.V.) in Lauenburg an der Elbe.

Die Vorstandsmitglieder der beiden Landesverbände erörterten ihre Erfahrungen bei der Umsetzung der Pflegekinderhilfe in den von Ihnen vertretenen Bundesländern. weiterlesen


PAUL Niedersachsen e.V. weist auf interessante Prüfergebnisse des Landesrechnungshofes Niedersachsen hin

Der Landesrechnungshof Niedersachsen führte im Frühjahr 2018 eine überörtliche Kommunalprüfung zum Thema „Pflegekinder“ in den Landkreisen Helmstedt, Holzminden, Osnabrück, Rotenburg (Wümme), Vechta und Diepholz sowie den Städten Emden, Salzgitter, Wilhelmshaven und Wolfsburg durch.

Geprüft wurden für den Zeitraum 2013 bis 2017 die Hilfen für Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien gem. §§ 27, 33, 35a SGB VIII und gem.§§ 53, 54 Abs. 3 SGB XII.

Anlass der überörtlichen Kommunalprüfung war

die Feststellung der erheblich höheren Unterbringungskosten für die Hilfen zur Erziehung junger Menschen in Heimeinrichtungen (durchschnittlich 59.500 € jährlich/Hilfefall) im Verhältnis zu den Kosten der Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien (durchschnittlich 16.500 € jährlich/Hilfefall) in Niedersachsen.

Die geringe Zahl der untergebrachten Kinder und Jugendlichen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen in Pflegefamilien sollte zudem durch die Prüfung stärker in den Fokus rücken.

Ergebnisse der Prüfung:

In allen geprüften Kommunen waren insgesamt mehr Kinder und Jugendliche (mit und ohne Behinderungen) in Pflegefamilien untergebracht als in Heimen, die finanziellen Aufwendungen für Pflegefamilien lagen jedoch deutlich unter den Aufwendungen für Kinder und Jugendliche in Heimen.

  • Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen in Heimen der Behindertenhilfe lag insgesamt viermal so hoch wie die Zahl der Betreuten mit Behinderungen in Pflegefamilien.

Alle Kommunen sollten in diesem Bereich mehr potenzielle Pflegefamilien werben und klare Verantwortlichkeiten zwischen den Sozialhilfeträgern regeln.

  • Seit 01.12.2017 gibt es im Landkreis Diepholz eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Fachdiensten Soziales, Jugend und Gesundheit. Darin sind klare Verantwortlichkeiten geregelt. So wird z.B. die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII vom Fachdienst Jugend durch die Fachkräfte des ASD durchgeführt und die Betreuung der Pflegefamilie durch die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe unter eventueller Einbeziehung des Gesundheitsamtes.
  • Der Landkreis Diepholz gewährt für die Unterbringung von behinderten Kindern und Jugendlichen die höchste Pflegestufe „sonderpädagogische Pflegeform“. Diese Regelung entspricht den Anforderungen des Landesrechnungshofes.
  • Für alle Kommunen gilt, dass eine passgenaue Vermittlung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien nur gelingt, wenn eine ausreichende Anzahl potentieller Pflegefamilien für alle Pflegeformen vorhanden ist.
  • Die Öffentlichkeitsarbeit sollte in allen Kommunen optimiert werden, insbesondere auch mit dem Ziel der gezielten Akquise potentieller Pflegepersonen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.

Quelle zum Nachlesen von Einzelheiten und Details dieser Prüfung:

Prüfungsmitteilung


PAUL Niedersachsen e.V. zum Gespräch mit dem BMFSFJ

Es freut uns sehr, dass wir am 29.Oktober 2019 Gelegenheit zum Austausch mit dem Ministerium bekommen. Nicole Fiebig und die 1. Vorsitzende Silke Hagen-Bleuel werden den Termin gut vorbereitet wahrnehmen und dazu nutzen, die besonders schützenswerte Situation von Pflegekindern in den Mittelpunkt zu stellen, die großen Chancen der familiären Vollzeitpflege hervorzuheben, die Lobby von Pflegeeltern zu stärken und unsere aus der Praxis abgeleiteten Anregungen zur geplanten Reform des SGB VIII weiterzugeben.


Treffen mit Herrn Grigorios Aggelidis (MdB) und Sprecher der FDP Fraktion für Familie und Senioren

Zu einem ausführlichen informellen Gespräch zum Thema „Aktuelle Bedingungen und Chancen für Pflegekinder im Rahmen der familiären Vollzeitpflege“ trafen sich der Bundestagsabgeordnete und Sprecher der FDP Fraktion für Familie und Senioren, Grigorios Aggelidis, der FDP Kreistagsabgeordnete und Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Celle, Charles M. Sievers, die 2. Vorsitzende des Pflegeelternvereins Celle und Umgebung e.V., Marina Groß sowie Silke Hagen-Bleuel als 1. Vorsitzende  des Pflege- und Adoptivfamilien- Unabhängiger Landesverband- PAUL Niedersachsen e.V. in Lachendorf.


Mahnwache der Initiativgruppe „für die Kinder von Lügde“

wegen des 1. Urteils im Missbrauchsprozess:

Herzliche Einladung am 01. August 2019 nach Detmold zu kommen (das ist der nächste Verhandlungstag).
Von 10.00 – 18.00 Uhr Mahnwache (am Bruchberg) in der Bruchstrasse in Detmold.
Ihr erkennt das große Wohnmobil von Markus Diegmann (tour41.net).
Gegen 12.00 Uhr Umzug zum Landgericht, um Solidarität mit allen Betroffenen von sexuellem Missbrauch
und den Kindern von Lügde zu zeigen.


Schuhaktion vor dem niedersächsischem Landtag

Paul Niedersachsen e.V. hat sich aktiv an dieser Aktion beteiligt und an die Verantwortung der gesamten staatlichen Gemeinschaft appelliert, geeignete Maßnahmen zum geschützten Aufwachsen von Kindern zu schaffen. Haben doch die Ereignisse in Lügde deutlich gezeigt, dass das bisherige System offensichtlich diesen Schutz nicht gewährleisten kann. Bereits während der Schuh-Aktion vor dem Landtagsgebäude, in dem das Plenum tagte, suchten viele Landtagsabgeordnete das Gespräch mit den Initiatoren und auch Vertreter der Medien zeigten großes Interesse daran, über die vorgetragenen Forderungen nach Einrichtung eines unabhängigen Kinderschutzbeauftragten und hier insbesondere eines Missbrauchsbeauftragten in Niedersachsen zu berichten.


Für die Kinder von Lüdge

Am Mittwoch, den 15.5. 2019 wird die Eltern-Initiative „Für die Kinder von Lügde“ anlässlich der Plenarsitzung zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr in Hannover vor dem Niedersächsischen Landtag (Hannah-Arendt-Platz 1) mit ihrer „Schuhaktion“ präsent sein und die politische Öffentlichkeit auf den mangelnden Kinderschutz aufmerksam machen. PAUL Niedersachsen e.V. unterstützt dieses Treffen aktiv und wird neben weiteren Mitstreitern ebenfalls vor Ort sein. Bitte unterstützt diese Initiative!


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