Schuhaktion vor dem niedersächsischem Landtag

„Die Menschheit schuldet dem Kind das Beste, was sie zu geben hat.“

 (Erklärung der Rechte des Kindes vom 20.November 1959 der UN-Kinderrechtsresolution)

Im Gedenken an die Opfer des mehrfachen und über Jahre andauernden Kindesmissbrauchs von Lügde mahnte heute die Elterninitiative „Für die Kinder von Lügde“ mit ihrer Schuhaktion vor dem niedersächsischen Landtag in Hannover dringenden Handlungsbedarf seitens der Landespolitik an.

Silke Hagen-Bleuel und Anke Stührenberg

Paul Niedersachsen e.V. hat sich aktiv an dieser Aktion beteiligt und an die Verantwortung der gesamten staatlichen Gemeinschaft appelliert, geeignete Maßnahmen zum geschützten Aufwachsen von Kindern zu schaffen. Haben doch die Ereignisse in Lügde deutlich gezeigt, dass das bisherige System offensichtlich diesen Schutz nicht gewährleisten kann.

Bereits während der Schuh-Aktion vor dem Landtagsgebäude, in dem das Plenum tagte, suchten viele Landtagsabgeordnete das Gespräch mit den Initiatoren und auch Vertreter der Medien zeigten großes Interesse daran, über die vorgetragenen Forderungen nach Einrichtung eines unabhängigen Kinderschutzbeauftragten und hier insbesondere eines Missbrauchsbeauftragten in Niedersachsen zu berichten.

Die 1. Vorsitzende Silke Hagen-Bleuel wurde unmittelbar nach Ende der Aktion zusammen mit Rainer Rettinger vom Deutschen Kinderverein e.V. und Andreas Tolksdorf von der Elterninitiative aus Hameln-Pyrmont zu Gesprächen mit Politikern der Regierungskoalition in den Landtag eingeladen.

In diesem Gespräch wurde ihr auch die Gelegenheit gegeben, die Politiker über ihre Erfahrungen im Rahmen der Tätigkeit als ehrenamtlicher Beistand an der Seite von Pflegeeltern zu informieren und sich für die Verbesserung der Bedingungen im Rahmen der familiären Vollzeitpflege auszusprechen.

Der konstruktive und offen vorgenommene Gedankenaustausch und die konkreten Anregungen wurden seitens der Politiker wertschätzend aufgenommen. Man verabredete, dass der Dialog fortgeführt werden soll.

Wir bedanken uns ausdrücklich für das große Interesse der Öffentlichkeit und besonders die Aufmerksamkeit, die den Kindern zuteilwurde.  Sie brauchen den besonderen Schutz unserer Gesellschaft!

Die Menschheit schuldet ihnen das Beste, was sie zu geben hat….. darauf werden wir als unabhängiger Landesverband für Pflege- und Adoptivfamilien in Niedersachsen  weiter aktiv hinweisen.

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Für die Kinder von Lüdge

Für die Kinder von Lüdge

Am Mittwoch, den 15.5. 2019 wird die Eltern-Initiative „Für die Kinder von Lügde“ anlässlich der Plenarsitzung zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr in Hannover vor dem Niedersächsischen Landtag (Hannah-Arendt-Platz 1) mit ihrer „Schuhaktion“ präsent sein und die politische Öffentlichkeit auf den mangelnden Kinderschutz aufmerksam machen. PAUL Niedersachsen e.V. unterstützt dieses Treffen aktiv und wird neben weiteren Mitstreitern ebenfalls vor Ort sein. Bitte unterstützt diese Initiative!

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Wenn-schwanger-dann-zero.de

Schwanger? Dein Kind trinkt mit! Alkohol? Kein Schluck! Kein Risiko!

Einladung

zur Besichtigung der begehbaren Gebärmutter vom FASD Netz Nordbayern, der Jugend Kunst Schule Erlangen und

gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit

Ort:        Stadtbücherei Nordenham, An der Gate 11, 26954 Nordenham

Datum:  während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei Nordenham

                in der Zeit vom 25.04. bis zum 4.05.2019

Kosten:   keine

Informieren Sie sich kostenlos in der interaktiven Ausstellung zu den sensiblen Monaten der Schwangerschaft und den Auswirkungen von Alkohol auf Ihr ungeborenes Kind!

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Rechtliche Fragen im Pflegekinderwesen

Liebe Pflege- und Adoptiveltern aus Niedersachsen und Umgebung,

zu einer Fortbildung zum Thema „Rechtliche Fragen im Pflegekinderwesen“ möchten wir Euch hiermit herzlich einladen! Frau Rechtsanwältin Steffi Lampert aus Hamburg hat sich bereit erklärt, als erfahrene Juristin zu diesem für Pflegeeltern wichtigen Thema vorzutragen und Fragen zu beantworten.

Rechtsanwältin Lampert studierte Rechtswissenschaften und absolvierte ihr Referendariat beim OLG Köln. Sie war in diesem Rahmen in einem Jugendamt und in einer familienrechtlichen Kanzlei mit dem Schwerpunkt Pflegekindschaftsrecht beschäftigt und ist seit 2011 in eigener Kanzlei als selbständige Rechtsanwältin tätig.

Unter anderem wird Frau Lampert zu folgenden Themen referieren und aufklären:

  • Welche Rechte und Pflichten haben Pflegeeltern im Bereich der alltäglichen Sorge für das Kind?
  • Welche Möglichkeiten zur Übertragung der Personensorge auf die Pflegeeltern gibt es?
  • Förmliche Beteiligung von Pflegeeltern an familiengerichtlichen Verfahren
  • Welche bindungsrelevanten Aspekte in Verfahren zum Verbleib der Pflegekinder in der Pflegefamilie, in sorgerechtlichen Verfahren und in Verfahren, die den Umgangskontakt betreffen sind zu beachten?

Datum:                                    Samstag, 18. Mai 2019

Uhrzeit:                                   10.00 – 16.00 Uhr

Ort:                                         Kultur- und Kommunikationszentrum

Brunsviga

                                                Karlstr. 35

                                                38106 Braunschweig

Referentin:                             Rechtsanwältin Steffi Lampert

                                                    Straßenbahnring 13

                                                    20251 Hamburg

http://www.rechtsanwaeltin-lampert.de/

Teilnehmergebühr:                  50,00 € für Pflegeeltern und andere Interessierte

30,00 € für Mitglieder des Pflege- und Adoptivfamilien- Unabhängiger Landesverband -PAUL Niedersachsen e. V.  Dazu zählen auch die Mitglieder der Vereine Oldenburg, Wesermarsch, PIVKE  Verden und Celle.

Der Kostenbeitrag enthält auch einen Imbiss und Getränke.

Kinderbetreuung:                     20,00 € für das erste Kind, 10,00 € für das zweite und weitere Kinder

Bankverbindung:                      Paul Niedersachsen eV, Volksbank Sulingen eG

                                                    IBAN DE40 2569 1633 3230 2347 00

Wir bitten um Anmeldungen bis Sonntag, 5.Mai 2019 per E-Mail an info@paul-niedersachsen.de

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Paul Niedersachsen eV zu Besuch im VW Werk in Emden

Anlässlich des internationalen Weltfrauentags am 8.03.2019 war Paul Niedersachsen eV von der Gleichstellungsbeauftragten des VW Werks nach Emden/ Ostfriesland eingeladen, um seine Arbeit für Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien vorzustellen.

Die 1. Vorsitzende Silke Hagen-Bleuel, Albert Ohling und Andreas Wallerstein als Mitglieder sowie die Beisitzerin Sabine Odegaard-Zastawniak vertraten den Landesverband und wurden freundlich im VW Werk begrüßt.

Bei VW in Emden sind sowohl Pflegeeltern beschäftigt, als auch Adoptivmütter und – väter tätig.

In vielen interessanten Gesprächen konnten wir Hilfe und Unterstützung anbieten sowie über unser Anliegen berichten, das Pflegekinderwesen zu fördern.

Um das Verständnis für Pflege- und Adoptivfamilien zu wecken, wurde insbesondere der Kontakt und die Zusammenarbeit mit der betrieblichen Sozialarbeit verabredet.

Wir danken sehr herzlich für diesen anregenden Tag und die freundliche Aufnahme und freuen uns auf eine Wiederholung.

von links: Andreas Wallerstein   Silke Hagen-Bleuel  Sabine Odegaard-Zastawniak
Albert Ohling

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Weihnachtsgrüsse des Vorstandes

Weihnachtsgrüsse des Vorstandes

Liebe Mitglieder, liebe Unterstützer, liebe Freunde von Paul Niedersachsen e. V.

Bald geht das Jahr 2018 zu Ende. In unseren Familien ist die Vorfreude und auch manchmal Ungeduld auf das Weihnachtsfest zu spüren. Eure Kinder sind bestimmt schon aufgeregt und warten auf den Weihnachtsmann und das Christkind.

„Wie mag der Weihnachtsbaum in diesem Jahr aussehen? Bringt der Weihnachtsmann mir die neue Puppe? Bringt er überhaupt etwas für mich? Schicken mir meine Herkunftseltern einen Brief oder haben sie mich vergessen?“

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Treffen mit dem Geschäftsführer des Deutschen Kindervereins e. V.

Heute am 01.12.2018 hat sich der Vorstand und seine Gäste mit dem Geschäftsführer des Deutschen Kindervereins e. V., Herrn Rainer Rettinger zum Kennenlernen und Austauschen von Erfahrungen rund um das Thema Kinderschutz in Deutschland, „was können wir ALLE tun“, getroffen. Herr Rettinger hat uns verdeutlicht, wie wir als Paul-Niedersachsen e. V. unsere Unabhängigkeit zu einem Aushängeschild des Verbandes machen können und sie als Chancce nutzen können. Wir sehen genauso wie Herr Rettinger die dringende Notwendigkeit, sich für die Rechte von Kindern stark zu machen und werden unser Profil dahingehend schärfen.

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Großzügige Spende an den Paul-Niedersachsen e.V.

Frau Nicole Fiebig hat dem Paul-Niedersachsen e.V. eine mehr als großzügige Spende über 1.500€ überreicht. Nicole Fiebig hat ihre Biografie “ Vom Pflegekind zur Pflegemutter“ veröffentlicht.

Den Scheck nahmen die 1. Vorsitzende Silke Hagen-Bleuel und der Schatzmeister Jörg Picker entgegen und bedankten sich bei Frau Nicole Fiebig für diese großzügige Spende.

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Seminar des Pflegeelternverein Oldenburg und umzu e.V. in Kooperation mit PAUL Niedersachsen e.V. ein voller Erfolg

Zum Seminartag „Rechtliche Fragen im Pflegekinderwesen“ fanden sich auf Einladung des Pflegeelternvereins Oldenburg und umzu e.V. und in Kooperation mit PAUL Niedersachsen e.V. am 24.11.2018 mehr als 70 Pflegeeltern mit ihren Pflegekindern im Waldhaus Wildenloh bei Oldenburg zusammen.

1. Vorsitzender Dr. G. Müller-Silvergieter

Mitglied 100 Fr. K. Schumann

 

 

 

 

 

 

Nach der herzlichen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Oldenburger Pflegeelternvereins, Dr. Gerald Müller-Silvergieter konnte die  1. Vorsitzende Frau Silke Hagen-Bleuel des Paul Niedersachsen e.V.  gleich zu Beginn des Tages das 100. Mitglied des Landesverbandes, Frau Kerstin Schumann mit einem Blumenstrauß und einer kleinen Aufmerksamkeit empfangen und bedankte sich für den Beitritt in den Landesverband.

 

Scheckübergabe über 1.500 € durch Frau Nicole Fiebig an den Schatzmeister J. Picker

Frau Nicole Fiebig, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes von Paul Niedersachsen e.V. überraschte mit einer großzügigen Spende über 1.500 € an den Paul-Niedersachsen e.V. alle Anwesenden.

Sie hat mit Unterstützung und dem großem Einsatz von Kai und Sylvia Hoffmann, die die Idee zur Veröffentlichung der Erinnerungen hatten, den Erlös ihres Buches „Vom Pflegekind zur Pflegemutter“ an die 1. Vorsitzende Silke Hagen-Bleuel und den Schatzmeister Jörg Picker des Landesverbandes Paul e.V. übergeben.

Die Scheckübergabe an den Schatzmeister Jörg Picker fand unter tosendem Beifall der versammelten Teilnehmer statt.

Die erste Vorsitzende Silke Hagen-Bleuel dankte Frau Nicole Fiebig  im Namen aller Paul Mitglieder und sprach Frau Nicole Fiebig und dem Ehepaar Hoffmann für diese großartige Unterstützung ihre Anerkennung aus.

v.l. Richter Herr Frank, RA Herr Westerholt

Nach diesen Ehrungen bekamen die Pflegeeltern von Rechtsanwalt Matthias Westerholt aus Bremen und dem Richter am Amtsgericht Cuxhaven, Andreas Frank detaillierte Einblicke in die zur Zeit geltenden Rechtsprechungen und Gesetzeslagen des BGB und des SGB VIII , während die zahlreichen Kinder unter Anleitung ihrer Betreuer die Natur erkundeten und spielten. So hatten die Eltern Zeit und Ruhe, um mit regem Interesse die zahlreichen Informationen und Hinweise von Herrn Matthias Westerholt und Herrn Andreas Frank aufzunehmen und auch in Einzelfragen Unsicherheiten klären zu können.

Um ihren Pflegekindern die nötige Sicherheit und den Schutz in ihrer Familie gewähren zu können, brauchen Pflegeeltern immer wieder den Erfahrungsaustausch untereinander und ein Gefühl von Rückhalt in einer starken Gemeinschaft.

Wir bedanken uns für diese informative und zugleich anregende Veranstaltung des Oldenburger Pflegeelternvereins und freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung, die am 16.02.2019 durch den Paul – Niedersachsen e.V. in Kooperation mit der Stiftung zum Wohle des Pflegekindes stattfinden wird. Referentin wird an diesem Tag Frau Dr. Cappenberg, Dipl. Psychologin aus Münster zu dem Thema „ Entwicklung der wichtigen Eltern-Kind Beziehung und der Bindungstheorie.“ sein. Hier geht es zur Anmeldung

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Kinder mit Missbrauchserfahrungen stabilisieren

Das Forschungsprojekt „KiMsta“ (Kinder mit Missbrauchserfahrungen stabilisieren) der HAWK Hochschule verdeutlicht den großen Bedarf an Handlungskompetenzen im Umgang mit dem Thema Sexueller Missbrauch und mit betroffenen Kindern.

Die meisten pädagogischen Fachkräfte wünschen sich mehr Sicherheit und haben Interesse an einer Weiterbildung.

Referentinnen:
Prof. Dr. Anna Wittmann: Diplom-Psychologin, seit 2009 Professorin an der HAWK in den Studiengängen Soziale Arbeit sowie Kindheitspädagogik. Nach Tätigkeit in einer Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch lehrt und forscht sie nun zu diesem Thema und leitet die Weiterbildung. Im Reinhardt-Verlag ist ihr Buch erschienen „Kinder mit sexuellen Missbrauchserfahrungen stabilisieren“.

Wibke Ramm: Kindheitspädagogin (BA) in einem Kinderbildungshaus (KiTa), Lehrbeauftrage an der HAWK und tätig in der Arbeitstherapie in einer psychiatrischen Einrichtung.

Weitere Informationen

In der Weiterbildung lernen Sie u. a.

  • Folgen von sexuellem Missbrauch zu erkennen und zu verstehen,
  • mit betroffenen Kindern über ihre Erlebnisse zu sprechen
  • ihnen zu helfen,
  • mit dem eigenen Schrecken umzugehen,
  • Hilfenetze zu knüpfen.

Personen in der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern ab drei Jahren: Erzieher/inn/en, Sozialpädagog/inn/en, Lehrer/innen, Kindheitspädagog/inn/en, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie Angehörige anderer psychosozialer Berufe

Viertätige Weiterbildung an der Hochschule HAWK in Hildesheim.

Termine: Do./ Fr., 24. + 25. Januar und 21. + 22. Februar 2019, jeweils 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr

HAWK Weiterbildung verleiht hochschulische Zertifikate und Bescheinigungen.

Je nach Thema, Inhalt oder Anforderungen werden die Bildungsmaßnahmen mit anerkannten Abschlüssen von Fachverbänden oder wissenschaftlichen Fachgesellschaften abschlossen.

Daneben können für viele wissenschaftliche Weiterbildungen auch Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) vergeben werden, damit die Leistungen generell an Hochschulen für entsprechende Studiengänge angerechnet werden können.

Die Geschäftsbedingungen unserer Bildungsangebote erfahren Sie immer im Zusammenhang mit den einzelnen Maßnahmen sowie auf den Anmeldeformularen.

Quelle: https://www.hawk.de/de/studium/fort-und-weiterbildung/kinder-mit-missbrauchserfahrungen-stabilisieren

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