Pflegeeltern gesucht – Infoabend in Hannover-Döhren

Alle Interessierten sind für Montag, 12. November, 18 Uhr, in der Hildesheimer Straße 267, in Hannover, herzlich eingeladen, sich über die Voraussetzungen und Aufgaben einer Pflegefamilie zu informieren.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Auskünfte erteilt der Pflegekinderdienst der Region Hannover unter Telefon +49 511 616 221 29, E-Mail: Pflegekinder@Region-Hannover.de.

Termin(e): 12.11.2018 ab 18:00 Uhr
Ort
  • Hildesheimer Straße 267
  • 30519 Hannover

Hameln sucht Pflegeeltern

Informationsveranstaltung mit Pflegeeltern am 21. Juni 2018 in Hameln

Nicht alle Kinder haben einen glücklichen Start ins Leben und können im familiären Umfeld mit den eigenen Eltern aufwachsen. Kinder, denen dies aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist, bekommen die Chance, in einer Pflegefamilie aufzuwachsen. Dort haben sie die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen, frühe, zum Teil belastende Erfahrungen zu verarbeiten und neue Beziehungserfahrungen zu machen.

Mit einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 21.06.2018 möchte der Pflegekinderdienst auf das Thema „Pflegekinder und Pflegeeltern“ aufmerksam machen und Menschen ansprechen, die sich dafür interessieren, ein Pflegekind in ihrer Familie aufzunehmen.

Neben Sachinformationen durch die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes soll es um den Alltag mit Pflegekindern und um deren persönliches Erleben gehen. Dazu werden an dem Abend zwei erwachsene Pflegekinder, die schon lange gemeinsam in einer Pflegefamilie leben, zusammen mit ihrer Pflegemutter von ihrem Alltag und ihren Erfahrungen berichten.

Außerdem wird eine Pflegemutter zu Wort kommen, die erst seit kurzem ein Pflegekind aufgenommen hat. Sie wird von der spannenden Anfangszeit und von den Veränderungen, die der Einzug des kleinen Mädchens für ihre Familie bedeutet, berichten.

Ein anschließender Gedankenaustausch mit den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes und auch mit den Pflegeeltern soll dazu dienen, im direkten Gespräch Fragen zu beantworten.

Alle interessierten Familien, Männer und Frauen sind herzlich zu dieser Informationsveranstaltung des Pflegekinderdienstes eingeladen, die am

Donnerstag, 21.06.2018, um 19.00 Uhr

im Kultur- und Kommunikationszentrum „Sumpfblume“, Am Stockhof 2, in 31785 Hameln stattfindet.

Heidekreis sucht dringend Pflegefamilien

Immer wieder kommen Familien in die Situation, dass sie in der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder Unterstützung benötigen.

Der Fachbereich Kinder, Jugend, Familie des Heidekreises sucht deshalb laufend geeignete Personen, Paare und Familien, die bereit sind, einem Kind zeitlich begrenzt oder dauerhaft ein Zuhause zu geben. Zurzeit werden dringend Vollzeitpflegefamilien und Inobhutnahmestellen gesucht. Die Pflegeeltern werden durch den Heidekreis auf die Aufgabe gut vorbereitet und qualifiziert, betreut und beraten sowie finanziell unterstützt. Außerdem finden regelmäßig Fortbildungen statt.

Über die Voraussetzungen und den Ablauf zur Aufnahme eines Pflegekindes informiert Nina Kose vom Pflegekinderdienst. Sie ist donnerstags von 12.30 bis 13.30 Uhr unter Tel. 05162 8850-470 und per E-Mail unter n.kose@heidekreis.de erreichbar.

Kurs – Aus dem Nest gefallen

Die Volkshochschule Göttingen-Osterode bietet mit dem Kurs „Aus dem Nest gefallen“ eine Lehrveranstaltung für Eltern, die ein Pflegekind adoptieren wollen. Die nächste Kurs startet in Göttingen am Dienstag, 10. April. Ein weiterer Kurs in Osterode ist geplant.

Der Bedarf an Pflegeeltern im Landkreis Göttingen ist laut Andrea Riedel-Elsner von der Pressestelle der Kreisverwaltung hoch. Der Pflegekinderdienst der Stadt sucht daher Menschen, die sich vorstellen können, Pflegeeltern zu werden.

„Das können Familien, Lebensgemeinschaften, gleichgeschlechtliche Paare, Einzelpersonen mit oder ohne Kinder und gern auch ältere Personen sein“, erklärt Riedel-Elsner. Kinder und Jugendliche, die für eine gewisse Zeit oder dauerhaft nicht mehr in der eigenen Familie leben können, können in einer Pflegefamilie aufwachsen. Dies sei der Fall, wenn die Kinder in ihrer Familie nicht genug Geborgenheit, verlässliche Beziehungen, Anerkennung und Sicherheit bekommen. Riedel-Elsner nennt dies eine „anspruchsvolle Aufgabe“ für Pflegeeltern, die der Kurs qualifizieren soll. Er richtet sich auch an Personen, die nicht sicher sind, ob sie ein Kind adoptieren wollen.
Wer Interesse an dem Kurs hat, soll sich an das örtliche Jugendamt wenden oder an den Pflegekinderdienst der Stadt Göttingen unter Telefon 0551/5252925 oder E-Mail kux@landkreisgoettingen.de.

Quelle: Landkreis Göttingen

Stadtverwaltung Delmenhorst sucht Pflegefamilien

Kindern ein neues Zuhause bieten: Wer sich das vorstellen kann, kann in diesem Frühjahr in eine Qualifikation einsteigen. Der Allgemeine Soziale Dienst (früher: Jugendamt) der Stadtverwaltung sucht Menschen mit Wohnsitz in Delmenhorst, die Freude am Zusammenleben mit Kindern haben sowie belastbar und geduldig sind. Die Interessierten sollten über ausreichend Zeit verfügen und bereit sein, ein Pflegekind im eigenen Haushalt zu betreuen.

„Nicht alle Kinder können zu jedem Zeitpunkt in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen“, sagt Christian Berends vom Allgemeinen Sozialen Dienst. „Es gibt viele verschiedene Gründe, die Eltern in eine Krise bringen können, sodass ihr Kind – vorübergehend oder für längere Zeit – in eine Pflegefamilie vermittelt wird.“

Wenn Eltern trotz fachlicher Unterstützung auf unbestimmte Dauer nicht in der Lage sind und gewährleisten können, Kinder entsprechend deren Bedürfnissen zu betreuen und zu erziehen, kann eine Hilfe in Vollzeitpflege für die Entwicklung eines Kindes notwendig sein.

„Die Betreuung eines Kindes in der Pflegefamilie ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und muss sorgfältig vorbereitet werden“, sagt Berends. Dies geschieht im Rahmen einer Pflegeeltern-Schulung ab Sonnabend, 7. April, in mehreren Seminaren über Monate verteilt zu verschiedenen Themen. Dazu zählen unter anderem Entwicklungspsychologie, Bedeutung der Herkunftsfamilie, Zusammenarbeit mit den Beteiligten und Entstehung von Bindung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes laden Interessierte zu einem Informationsabend am Mittwoch, 14. März, von 19 bis 21 Uhr im Multifunktionsraum des City-Centers, Lange Straße 1a, ein.

Nähere Informationen und weitere Auskünfte für mögliche Pflegeeltern gibt der Pflegekinderdienst unter Telefon (04221) 58779020 (Michael Funke), 58779021 (Ellen Paul-Schulz) und 58779022 (Petra Boockmeyer).

Quelle: Pressemitteilung – Delmenhorst 1. Februar 2018

Burgdorf sucht Pflegeeltern

Seit Jahren steigt die Zahl der Kinder, die die Stadt in eine Pflegefamilie vermitteln muss: „Die Erziehung überfordert Familien zunehmend“, begründet Waltraud Schaller vom Pflegekinderdienst Burgdorf diese Entwicklung. Ihren Angaben zufolge leben derzeit 44 Jungen und Mädchen zwischen dem ersten und dem 17. Lebensjahr dauerhaft bei Pflegeeltern, drei in einer Bereitschaftspflege und acht unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einer Gastfamilie.

Diese Entwicklung wirkte sich auf die Arbeit Schallers und ihrer Kollegin Birgit Hübert aus: „Wir haben die Pflegeeltern intensiv betreuen müssen und deshalb keine Zeit gefunden, neue zu finden.“ Darauf hat die Verwaltung reagiert und das bisherige Duo zum 1. November um Maike Ludwig verstärkt. Denn, davon ist Schaller überzeugt, die Tendenz werde sich fortsetzen: „Auch in Zukunft werden wir noch mehr Kinder in eine Pflegestelle geben müssen.“

Deshalb bietet das Team im März einen Informationstag für Interessierte an, daran schließt sich nach Aussage Schallers später ein Seminar an. „Wir setzen bei den Eltern eine Erziehungskompetenz voraus, in der Schulung geht es dann um Bindungstheorie und um den Kontakt zu Herkunftsfamilie“, sagt sie. Denn im Gegensatz zu Adoptionen bliebe der bei Pflegefamilien bestehen: „Dabei geht es auch um die gegenseitige Wertschätzung.“ Vor allem aber biete der Pflegekinderdienst den Familien nach der speziellen Vorbereitung eine kontinuierliche Begleitung, sei es mit einem gemeinsamen Frühstück wie in dieser Woche, Fortbildungen und Ausflügen oder mit Hausbesuchen.

Doch den Rückgang an Pflegefamilien führt Schaller nicht nur auf die fehlende Werbung zurück: „Immer mehr Frauen arbeiten und glauben, dass sie dann nicht mehr eine Pflegestelle übernehmen können.“ Das aber sei falsch, eine Teilzeitbeschäftigung lasse sich beispielsweise gut vereinbaren.

Zu den Burgdorfern, die sich seit Jahren um Pflegekinder kümmern, gehören Rita Morreale-Günteroth und Angela Holtfreter. Letztere hat zwei Kinder mehr als zwölf Jahre aufgenommen, nun folgt die Bereitschafts- auf die Dauerpflege. „Ich habe 36 Jahre meine eigenen und die Pflegekinder erzogen, nun ist es gut“, sagt Holtfreter. Deshalb betreue sie nun Jungen und Mädchen, aktuell ein elf Monate altes Kind, bis es eine geeignete Lösung für sie gebe. „Dafür braucht man eine bestimmte Haltung in dem Wissen, ein vorübergehendes Zuhause zu bieten“, sagt die Burgdorferin.

Auch Morreale-Günteroth, die zwölfjährige Zwillinge als Pflegekinder hat, wollte eigentlich nur die Bereitschaftspflege eines Neugeborenen übernehmen: „Dann habe ich aber gemerkt, dass es nicht funktioniert.“ Deshalb habe die Familie mit dem Pflegekinderdienst entschieden, die Kleine dauerhauft zu integrieren. „Die Älteren finden die Lösung ganz toll“, sagt die Burgdorferin und fügt hinzu: „Alle sind mit ganzem Herzen dabei.

Info: Die Informationsveranstaltung „Pflegeeltern werden“ am Donnerstag, 8. März, beginnt um 17 Uhr im Rathaus I, Ratssaal, Marktstraße 55. Interessierte erhalten erste Informationen über Kinder und Jugendliche, für die eine Familie gesucht wird, erste Themen des Vorbereitungsseminars, die Höhe des Pflegegelds und die Bewerbungsunterlagen. Außerdem ist Waltraud Schaller unter Telefon (05136) 898325 erreichbar.

Quelle: Antje Bismark

Landkreis Hildesheim sucht Pflegefamilien

Das Jugendamt des Landkreises Hildesheim sucht weiter Familien oder Einzelpersonen, die als Pflege- oder Bereitschaftspflegefamilie ein Kind oder einen Jugendlichen bei sich aufnehmen wollen. Es handelt sich um Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder dauerhaft ein schützendes Zuhause benötigen.

Am Donnerstag, den 22.02.2018, um 18 Uhr bietet der Pflegekinderdienst des Jugendamtes dazu eine Informationsveranstaltung im Jugendamt, Hindenburgplatz 20, 4. Etage, Raum 4.01 an. An dem Abend werden die unterschiedlichen Pflegeformen kurz vorgestellt, außerdem berichten jeweils eine Bereitschaftspflege- und eine Vollzeitpflegefamilie aus ihrer praktischen Erfahrung.
Wer an dem Informationsabend nicht teilnehmen, sich aber vorstellen kann, ein Kind vorübergehend oder dauerhaft in Pflege zu nehmen, kann sich mit Franziska Gerth, per Telefon (05121) 309 6661, oder per Mail:
Franziska.Gerth@landkreishildesheim.de

Der Landkreis Gifhorn sucht sogenannte “Bereitschaftspflegefamilien”

Gemeint sind Bereitschaftspflegefamilien, die Kinder vorübergehend aufnehmen können, weil sie vorerst nicht bei ihren eigentlichen Eltern leben können.

Das kann verschiedene Gründe haben: “Zum Beispiel wenn Eltern psychisch erkrankt sind, ihre Kinder vernachlässigen oder es zeitweilig Schwierigkeiten in der Familie gibt”, so Christine Claus vom Landkreis Gifhorn. Für diese Kinder bis zu 12 Jahren sucht der Landkreis immer wieder nach Bereitschaftsfamilien.

Alle interessierten Eltern können sich bei einer Veranstaltung am 15. Februar darüber informieren. Los geht es um 16 Uhr im Kaminraum des Schlosses Gifhorn. Für weitere Informationen stehen auch die Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes zur Verfügung (05371/82516)