Paul im Gespräch mit der niedersächsischen Sozialministerin Frau Dr. Reimann

Paul im Gespräch mit der niedersächsischen Sozialministerin Frau Dr. Reimann

Paul im Gespräch mit der niedersächsischen Sozialministerin Frau Dr. Reimann

Am 18. Februar haben die beiden Vorstandsmitglieder Nicole Fiebig und Silke Hagen-Bleuel die ehrenamtliche Arbeit von Paul Niedersachsen e.V. im Gespräch mit der niedersächsischen Sozialministerin Frau Dr. Reimann vorgestellt.

Es wurde erörtert, inwiefern Pflegeeltern Unterstützung durch Paul erfahren und wie diese sich auch positiv auf die Pflegekinder auswirkt, die häufig traumatisiert und stark belastet sind und daraus resultierend ein hohes Maß an Stabilität und Sicherheit brauchen.

Die Ministerin ließ sich die von unseren Mitgliedern besonders stark in Anspruch genommene Beistandsarbeit erläutern, fragte interessiert nach, wie das leistbar ist und wie viele Pflegefamilien Paul aktuell unterstützt bzw. begleitet.

Unser ehrenamtliches Engagement nahm Frau Dr. Reimann sehr interessiert auf, sodass wir den Alltag und die Anforderungen an Pflegekinder und ihre Pflegeeltern authentisch und ausführlich aus verschiedenen Perspektiven schildern konnten.

So stellten wir auch die systembedingten Probleme dar, die uns im Rahmen der Beistandsarbeit immer wieder auffallen und erörterten unter anderem auch die inklusive Lösung für beeinträchtigte Pflegekinder im Rahmen der geplanten SGB VIII Reform.

Wir verwiesen hier insbesondere auf das mit der KIAP Schleswig-Holstein e.V. erarbeitete Positionspapier zu den politischen Forderungen, die im Rahmen des Reformprozesses berücksichtigt werden sollten und überreichten das Papier an die Sozialministerin, die uns berichtete, dass sie in den kommenden Wochen hierzu weiterführende Gespräche mit der Bundesfamilienministerin führen wird.

Frau Ministerin Dr. Reimann betonte auch, dass sie gemeinsam mit der Bundesfamilienministerin bestrebt ist, eine Lösung umzusetzen, die am Wohl der beeinträchtigten Pflegekinder orientiert sein soll.

Es bleibe allerdings abzuwarten, wie der politische Diskurs durch die Fraktionen hierzu weiter fortgeführt wird.

Nicole Fiebig überreichte abschließend ihr Buch „Mein Weg vom Pflegekind zur Pflegemutter“, was Frau Dr. Reimann interessiert entgegen nahm.

Wir danken Frau Ministerin Dr. Reimann für das Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit und auch für ihre Einwilligung zur Veröffentlichung eines Erinnerungsfotos und hoffen, weiter mit dem niedersächsischen Sozialministerium im Austausch zu bleiben.

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